Tipps und Tricks

Diese Helfer erleichtern das Arbeiten von zuhause

Wie du im Homeoffice motiviert, gesund und produktiv bleibst

von Melissa am 20 März 2020
Diese Helfer erleichtern das Arbeiten von zuhause

Für einige ist das Arbeiten von zuhause gelegentliche Routine. In gewissen Zeiten sind aber auch diejenigen, die die Arbeitssituation nicht gewohnt sind, dazu angehalten beziehungsweise verpflichtet, im Homeoffice zu sein. Besonders für sie, aber auch für Personen, die das schon kennen, kann es zur Herausforderung werden, von einen Tag auf den anderen morgens bis abends in den eignen vier Wänden zu verbringen - und produktiv zu sein. Umso mehr, wenn ungewiss ist, für wie lange. Wir geben Tipps aus erster Hand, wie sich diese Phase gut stemmen lässt.


Richte dir einen Arbeitsplatz ein

Richte dir einen bequemen Arbeitsplatz ein, den du ausschließlich für das Arbeiten nutzt. Die wichtigste Faustregel lautet daher: Versuche, Arbeit und Freizeit weitestgehend voneinander zu trennen. Damit solltest du einen Tisch (Küchen- oder Esstisch geht auch) mit Stuhl deinem Schlafzimmer, Bett und Sofa als Arbeitsort möglichst vorziehen. Wer es sich einrichten kann, sitzt in der Nähe eines Fensters oder des Balkons. Natürliches Tageslicht ist nicht zu unterschätzen, es hält dich wach und hebt die Stimmung.

Ich habe meinen Arbeitsplatz mit einer Duftkerze und ein paar Pflanzen und Blumen aufgehübscht.

Unsere juristische Assistentin Ella hat ihren neuen Arbeitsplatz zum Beispiel gemütlich eingerichtet. „Ich habe meinen Arbeitsplatz mit einer Duftkerze und ein paar Pflanzen und Blumen aufgehübscht“, erzählt sie. „Das hilft mir enorm, bei Laune zu bleiben und die Dinge positiver zu sehen. Außerdem verbessern Pflanzen das Raumklima.“

Wenn dein*e Lebensgefährt*in oder Ehepertner*in auch nicht mehr zum Arbeiten ins Büro geht, kann es eine gute Idee sein, einen „Meetingraum“ zu bestimmen, also quasi einen Ort, an dem ihr ungestört, und ohne den anderen zu stören, telefonieren oder Videokonferenzen abhalten könnt.

Sei gut vorbereitet. Bevor du beginnst, solltest du alles, was du im Laufe des Arbeitstages benötigst, griffbereit haben.


Ordnung muss sein

Einfach mal die leere Kaffeetasse stehenlassen, weil es ja sowieso keine Kollegen gibt, die sich beschweren? So verlockend das ist, wir raten davon ab. Es ist wichtig, deinen Arbeitsplatz möglichst sauber und ordentlich zu halten. Herrscht zu viel Unordnung um dich herum, könnte das von der Arbeit ablenken, deine Produktivität beeinträchtigen und sich sogar darauf auswirken, wie gut du Informationen verarbeiten kannst.


Bring Struktur in deinen Tag

Feste Strukturen sind unabdingbar, wenn du von zu Hause arbeitest. Aus dem Bett fallen und sich direkt an den Laptop setzen, mag attraktiv klingen, aber ein fester Tagesrhythmus bringt Normalität in den unnormalen Alltag. Steh rechtzeitig auf, mach dein Bett, geh duschen, zieh dich an (eine Videokonferenz im Schlafanzug ist nur einmal lustig), mach dir ein gesundes Frühstück und starte dann in den Arbeitstag. Du wirst feststellen, dass die Tage im Homeoffice mit festen Strukturen angenehmer vergehen.


Mach klare Ansagen

Versuch Kindern, deiner Partnerin oder deinem Partner verständlich zu machen, wo sich dein Arbeitsplatz befindet und wie lange du dich dort aufhalten musst. Auch Ohrstöpsel oder Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung könnten nützliche, konzentrationsfördernde Mittel sein. Vielleicht musst du auch dir selbst Grenzen setzen. Unser QA Chapter Lead Leonel sagt: „Wenn man den ganzen Tag Nachrichten verfolgt, ist es schwierig, positiv zu bleiben. Schau stattdessen zu festen Zeiten rein und lass es dann auch wieder bleiben.“


Bleib (virtuell) mit anderen in Kontakt

Die Arbeit im Homeoffice kann einsam machen. Vielleicht bist du überrascht, wie sehr dir der Kontakt zu den Kollegen fehlt. Aber mit Slack, Zoom, WhatsApp, Skype, FaceTime, Hangouts und so weiter hast du jede Menge Möglichkeiten, zumindest virtuell in Kontakt zu bleiben. Bitte deine Kolleg*innen einfach um ein kurzes Telefonat oder noch besser einen Videoanruf, wenn du etwas menschlichen (wenn auch virtuellen) Kontakt brauchst.

Lead Market Development Manager Estefania erinnert aber auch daran, dass die neue Form der Kommunikation mit Kollegen (ein neues) Verständnis erfordern kann. „Bei der Internetverbindung ist manchmal Geduld gefragt“, erklärt sie. „In Spanien zum Beispiel ist das Internet komplett überlastet, deshalb funktionieren Videoanrufe nicht immer gut.“ Wenn die Webcam mal wieder einfriert oder das Mikro aussetzt, weißt du, woran das liegen könnte. So frustrierend das manchmal sein kann, sicher versucht jeder nur das Beste aus der Situation zu machen.


Pausen sind wichtig

Genau wie im Büro ist es auch im Homeoffice wichtig, regelmäßig eine Pause einzulegen. Steh auf, lauf ein paar Schritte durch die Wohnung, mach ein paar Dehnübungen und beschäftige dich 5 bis 15 Minuten lang nicht mit der Arbeit.

Ich verbringe meine Pausen am liebsten mit Putzen. Immer, wenn ich mal fünf Minuten vom Laptop wegmuss, stelle ich die Waschmaschine an oder mache den Abwasch.

Content & Community Manager Karolina hat ihre eigenen Pausentipps: „Ich verbringe meine Pausen am liebsten mit Putzen. Immer, wenn ich mal fünf Minuten vom Laptop wegmuss, stelle ich die Waschmaschine an oder mache den Abwasch", erzählt sie. „Dabei kann ich komplett abschalten und danach mit neuer Energie zurück an die Arbeit gehen. Und wenn ich mit der Arbeit fertig bin, muss ich nicht mehr putzen.“

Achte darauf, auch mittags eine Pause zu machen. Recruiter Gaili empfiehlt: „Blockiere deine Mittagspause im Kalender, damit deine Kollegen für diese Stunde keine Meetings einplanen.“

Wichtig ist auch eine gesunde Ernährung, die das Immunsystem stärkt. Paid Media Specialist Puneet rät, „Mahlzeiten selbst zuzubereiten, statt Fertiggerichte in der Mikrowelle aufzuwärmen.“ Und nicht vergessen: Trinke ausreichend Wasser, um hydriert zu bleiben.


Irgendwann ist Schluss

Zu viel Arbeit ist der sicherste Weg, um durchzudrehen, das gilt für das Homeoffice ganz besonders. Vor allem zuhause kann es schnell passieren, dass man die Zeit vergisst. Stelle dir einen Wecker und beginne auch wirklich dann deinen Feierabend.

Joe, Head of Design, hat uns verraten, wie er in den Feierabend geht: „Ich ziehe mir nach der Arbeit direkt meinen Pyjama an, dann bin ich im Feierabendmodus“.

Unser Credit Product Analyst Jagoda rät zu einem neuen Hobby: „Beim Yoga, Lesen, Stricken, Kartenspielen oder bei einem Brettspiel kann man nach Feierabend prima abschalten.“


Bleib aktiv

Viele von uns verbringen den Großteil des Tages wahrscheinlich ohnehin sitzend und das Arbeiten von daheim belastet den Körper noch mehr. Im Homeoffice fällt der tägliche Weg zur Arbeit weg und damit auch die ohnehin schon wenigen Schritte zur Bus-, Bahn- oder U-Bahn-Haltestelle. Körperliche Aktivitäten in den Alltag einzubauen, sind in Zeiten wie diesen umso wichtiger. Sport zuhause geht wunderbar auch ohne professionelle Geräte.

Customer Support Agent Selman weiß, was für ihn am besten funktioniert: „Ich stehe etwas früher auf, um ein paar Übungen zu machen. So bleibe ich fit und motiviert.“


Was machst du, damit dir im Homeoffice nicht die Decke auf den Kopf fällt? Vielleicht hast du gute Tipps, die du mit unserer Community teilen kannst? Oder bist du bereits Homeoffice-Profi und kannst dir einen Alltag im Büro gar nicht mehr vorstellen? Schreib uns bei Facebook, Twitter oder Instagram, oder schick uns eine E-Mail an community@monese.com.


Melissa Content Writer
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